medizinische Einmalhandschuhe und OP-Handschuhe

Auf Handschuhe zurückzuführende Allergien und Hautreaktionen

Es gibt 3 Arten von Reaktionen bei der Verwendung von Handschuhen
Regelmäßiger Kontakt mit Latexhandschuhen (Hausarbeit oder medizinischer Beruf) kann zu allergischen oder nicht-allergischen Reaktionen führen, deren Mechanismen und klinische Darstellung unterschiedlich sind:
  • Allergie gegen Latexproteine, Typ I
  • Allergie hauptsächlich gegen Hilfschemikalien des Latex, Typ IV
  • Nicht-allergische, irritative Reaktionen , die ein Eingangsportal für allergische Reaktionen bieten können.
In der nachstehenden Tabelle (oder: „Tabelle der Typen“) werden die Haupteigenschaften dieser Reaktionen zusammengefasst. Nicht-allergische Reaktionen sind sicherlich häufiger, aber die Typ I Allergie ist die am meisten gefürchtete, und zwar aufgrund des seltenen aber möglichen Auftretens eines anaphylaktischen Schocks bei sensibilisierten Personen.
Bei den Mechanismen dieser Reaktionen kann Maisstärkepuder, das verwendet wird, um die Latexhandschuhe gleitfähig zu machen, eine wichtige Rolle als Reizstoff und/oder Allergenträger spielen.
Typ Klinische Anzeichen und Symptome Ursache Bemerkungen
Typ I-Allergie Sofortreaktion (nach wenigen Minuten), lokal oder generalisiert, mit unterschiedlicher Intensität: - Kontakturtikaria - Asthma, Rhinitis, Konjunktivitis – anaphylaktischer Schock. Direkter oder durch die Luft übertragener Kontakt mit Latexproteinen bei einer medizinischen oder zahnärztlichen Untersuchung oder einem chirurgischen Eingriff. Prävalenz: Bis zu 17% des Krankenhauspersonals. 10% der dermatologischen Symptome. (NETTIS E et al.) Die meisten Allergien treten nur nach einem wiederholten Kontakt mit dem Allergen auf. Es gibt keine allergischen Manifestationen, wenn es keinen vorherigen direkten oder aerogenen Kontakt gegeben hat.
Typ IV Allergie Verspätete Reaktion (sie tritt 2 bis 4 Tage nach dem Kontakt auf und geht zurück, wenn die Handschuhe nicht weiter getragen werden). Akutes, dann chronisches Ekzem. Zellreaktion auf die Hilfschemikalien, die bei der Handschuhproduktion verwendet werden. Prävalenz: 10% der beobachteten dermatologischen Phänomene. Diese Art der Reaktion kann jede Person ohne einen allergischen Hintergrund betreffen. Keine Produktion von Antikörpern.
Nicht-allergische Reaktionen Die irritative Dermatitis ist schwierig von einem Ekzem mit allergischer Ätiologie zu unterscheiden. Fortschreitender Ausbruch. Geht bei Beendigung des Kontakts zurück. Alles, was die Hautbarriere empfindlich macht: Waschen, Bürsten, Reinigungsmittel Hitze, Aufweichung, Erosion durch Puder Prävalenz: Nicht-immunologisches Phänomen, das sicherlich die häufigste Komplikation beim Tragen von Latexhandschuhen darstellt: 80% der beobachteten dermatologischen Symptome schaffen Bedingungen, die eine Allergie begünstigen (Verletzung der Hautbarriere).

Dichtigkeit von Handschuhen

Nach neuesten Untersuchungen sind nicht alle Handschuhe gleich dicht.

Vor allem sehr günstige Einmalhandschuhe weisen Unregelmäßigkeiten in der Handschuhbeschaffenheit auf, bei denen Keime ungehindert den Handschuh passieren können.

Als Anschauungsobjekt haben wir ein Bild eines sehr günstigen Handschuhs unter dem Mikroskop abgebildet. Bilden sie sich selbst eine Meinung.

 

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